Die Mietpreisbreme zeigt nicht überall ihre Wirkung.

Die Mietpreisbremse regelt, dass Mieten nicht mehr so stark steigen. Das entsprechende Gesetz hierzu trat am 1. Juni 2015 in Kraft. Viele Vermieter beachten die Mietpreisbremse allerdings nicht und verlangen von den Mietern Mieterhöhungen, die über der örtlichen Vergleichsmiete liegt.

Für Sie ist wichtig: Der Vermieter darf die Miete maximal bis zur Höhe der örtlichen Vergleichsmiete erhöhen. Das Gesetz schreibt vor, dass die Miete zudem innerhalb von drei Jahren nicht mehr als 20 %, in vielen Städten sogar nur 15 % steigen darf. Nicht zuletzt ist vorgeschrieben, dass Frühestens 15 Monate nach Einzug oder nach der letzten Mieterhöhung die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erneut angehoben werden darf (Wartefrist).

Mieter können die Zustimmung zur Mieterhöhung verweigern, wenn sie mit der Mieterhöhung nicht einverstanden sind. Dazu muss allerdings ein Grund vorliegen. Der Vermieter muss dann auf Zustimmung klagen. Das Urteil des Gerichts ersetzt die Zustimmung des Mieters.

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